periradiculäre / epineurale Therapie (PRT)

 

Bei der periradiculären Therapie (PRT; auch: gezielte nativradiologisch gestützte epidural-perineurale Injektion) handelt es sich in erster Linie um eine Behandlung im Rahmen der Schmerztherapie bestimmter Formen von Rückenschmerzen.

Dabei erfolgt unter Durchleuchtungskontrolle die Applikation eines Lokalanästhetikums (Schmerzmittel) sowie eines Steroidpräparates (Cortisonpräparat; wirkt entzündungshemmend) mit einer Spritze unmittelbar an eine Nervenwurzel des Rückenmarkes. Damit ist es möglich, Schmerzen unmittelbar am Ort ihrer Entstehung zu behandeln. Durch die genaue Platzierung der Injektion wird eine nachhaltige, aber vorübergehende Reduktion der Schmerzsymptomatik an der Lendenwirbelsäule bezweckt, die erfahrungsgemäß für drei bis sechs Monate anhält. Nach Rückgang der Wirkung kann eine PRT wiederholt werden. Häufig können auf diese Weise Operationen vermieden werden.

Als sog. Stufendiagnostik kann diese Technik auch verwendet werden, um bei Schädigungen, die mehrere Wirbelsäulensegmente betreffen, eine Präzisierung der Schmerzursache zu erreichen und damit gegebenenfalls auch die Planung einer operativen Versorgung zu erleichtern.

Die PRT kommt bei Patienten in Frage, die Schmerzen durch Bandscheibenvorfälle und/oder knöcherne Bedrängungen der Nervenwurzeln durch Verschleiß an der Wirbelsäule haben.

Wir führen seit über 10 Jahren durchleuchtungsgeführte Injektionen an der Lendenwirbelsäule in den Räumen der Sana Klinik Lübeck durch. Die Therapie erfolgt ambulant, also ohne Übernachtung in der Klinik. PRT und Stufendiagnostik sind Leistungen, die im Normalfall vollständig von den Krankenkassen / -versicherungen übernommen werden.

Kryodenervation

Kryo-Sonde

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