Facettengelenkinfiltrationen

 

Bei einer Facettengelenkinfiltration handelt es sich um eine Behandlung im Rahmen der Schmerztherapie bei bestimmten Formen von Rückenschmerzen. Dabei erfolgt unter Röntgenkontrolle die Punktion eines schmerzhaften, verschleißbedingt veränderten Facettengelenkes (kleines Wirbelgelenk) an der Wirbelsäule. In das Gelenk werden dann ein Lokalanästhetikum (Schmerzmittel) sowie ein Steroidpräparat (Cortisonpräparat, wirkt entzündungshemmend) eingespritzt. Damit können Schmerzen unmittelbar am Ort ihrer Entstehung behandelt werden.

Durch die genaue Platzierung der Injektion wird eine nachhaltige, aber vorübergehende Reduktion der Schmerzsymptomatik an der Lendenwirbelsäule bezweckt. Nach Rückgang der Wirkung kann die Therapie wiederholt werden. Hiermit können häufig operative Behandlungen vermieden werden.

Eine Facetteninfiltration kommt bei Patienten in Frage, die Schmerzen durch verschleißbedingte Gelenkveränderungen (Arthrose) der kleinen Wirbelgelenke haben (Facettengelenkarthrosen).

Wir führen seit über 10 Jahren durchleuchtungsgeführte Injektionen an der Lendenwirbelsäule in den Räumen der Sana Klinik Lübeck durch. Die Therapie erfolgt ambulant, also ohne Übernachtung in der Klinik. Die Kosten hierfür werden vollständig von den Krankenkassen /-versicherungen übernommen.

Durchleuchtungsgeführte Facetteninfiltration

Durchleuchtungsgeführte Facetteninfiltration_

Durchleuchtung der Facettengelenke

Durchleuchtungsgeführte Facetteninfiltration bei Zustand nach Spondylodese